Sachsen-Anhalt
Sachsen-Anhalt ist ein geschichtsträchtiges Bundesland mit bedeutenden UNESCO-Welterbestätten und industrieller Tradition.
Mit Orten wie Quedlinburg und dem Dessau-Wörlitzer Gartenreich sowie seiner Rolle im Maschinen- und Anlagenbau verbindet Sachsen-Anhalt Kultur, Geschichte und Wirtschaft.
Schleswig-Holstein
Schleswig-Holstein ist das nördlichste Bundesland Deutschlands und geprägt von seiner Lage zwischen Nord- und Ostsee.
Mit seinen Küsten, dem Wattenmeer und Veranstaltungen wie der Kieler Woche bietet Schleswig-Holstein eine einzigartige Mischung aus Natur und maritimer Kultur.
Thüringen
Thüringen ist ein kulturell reiches Bundesland im Herzen Deutschlands, das für seine Geschichte und bedeutenden Persönlichkeiten bekannt ist.
Mit Orten wie Weimar, der Wartburg in Eisenach und seinem kulturellen Erbe zählt Thüringen zu den geschichtlich bedeutendsten Regionen Deutschlands.
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Weiterlesen im Fachartikel Bundesländer Deutschland:
Die Bundesrepublik Deutschland, ein föderaler Staat im Herzen Europas, gliedert sich in sechzehn Bundesländer. Diese Länder bilden die politischen und administrativen Einheiten, in denen die lokale Gesetzgebung und Regierung organisiert sind. Jedes Bundesland verfügt über eine eigene Verfassung sowie über legislative, exekutive und judikative Gewalten, die sich in spezifischen Kompetenzbereichen von den Bundesbehörden unterscheiden. Die Bundesländer spielen eine entscheidende Rolle in der föderalen Struktur Deutschlands und tragen zur kulturellen und wirtschaftlichen Vielfalt des Landes bei. Sie reichen von bevölkerungsreichen und industriell geprägten Ländern wie Nordrhein-Westfalen bis hin zu flächengrößeren, aber weniger dicht besiedelten Ländern wie Bayern. Die Hauptstädte der Bundesländer dienen als politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentren. Diese föderale Gliederung ermöglicht es, regionale Besonderheiten zu bewahren und gleichzeitig eine effiziente und einheitliche nationale Politik zu gewährleisten. Die Bundesländer sind somit ein essenzieller Bestandteil des politischen Systems Deutschlands und tragen zur Identität und dem Funktionieren der Bundesrepublik bei.
Liste Bundesländer Deutschland nach Fläche, Einwohnerzahl:
- Baden-Württemberg: Hauptstadt Stuttgart, Fläche ca. 35.751 km², Einwohnerzahl ca. 11,1 Millionen
- Bayern: Hauptstadt München, Fläche ca. 70.552 km², Einwohnerzahl ca. 13,1 Millionen
- Berlin: Hauptstadt Berlin, Fläche ca. 891 km², Einwohnerzahl ca. 3,6 Millionen
- Brandenburg: Hauptstadt Potsdam, Fläche ca. 29.477 km², Einwohnerzahl ca. 2,5 Millionen
- Bremen: Hauptstadt Bremen, Fläche ca. 419 km², Einwohnerzahl ca. 680.000
- Hamburg: Hauptstadt Hamburg, Fläche ca. 755 km², Einwohnerzahl ca. 1,8 Millionen
- Hessen: Hauptstadt Wiesbaden, Fläche ca. 21.115 km², Einwohnerzahl ca. 6,3 Millionen
- Mecklenburg-Vorpommern: Hauptstadt Schwerin, Fläche ca. 23.180 km², Einwohnerzahl ca. 1,6 Millionen
- Niedersachsen: Hauptstadt Hannover, Fläche ca. 47.614 km², Einwohnerzahl ca. 8,0 Millionen
- Nordrhein-Westfalen: Hauptstadt Düsseldorf, Fläche ca. 34.085 km², Einwohnerzahl ca. 17,9 Millionen
- Rheinland-Pfalz: Hauptstadt Mainz, Fläche ca. 19.853 km², Einwohnerzahl ca. 4,1 Millionen
- Saarland: Hauptstadt Saarbrücken, Fläche ca. 2.570 km², Einwohnerzahl ca. 990.000
- Sachsen: Hauptstadt Dresden, Fläche ca. 18.416 km², Einwohnerzahl ca. 4,1 Millionen
- Sachsen-Anhalt: Hauptstadt Magdeburg, Fläche ca. 20.445 km², Einwohnerzahl ca. 2,2 Millionen
- Schleswig-Holstein: Hauptstadt Kiel, Fläche ca. 15.763 km², Einwohnerzahl ca. 2,9 Millionen
- Thüringen: Hauptstadt Erfurt, Fläche ca. 16.172 km², Einwohnerzahl ca. 2,1 Millionen
Das sogenannte 17. Bundesland ist ein Scherzbegriff für Mallorca, die beliebte Urlaubsinsel der Deutschen, beliebtes Sprachreisenziel für Spanisch, auf der man in den Schulferien Bekannte und Freunde eher trifft als in Deutschland, Mallorca jedoch offiziell zu Spanien gehört und kein Teil Deutschlands ist.
16 Bundesländer Politik und Sprachen
Baden-Württemberg (BW)
- Hauptstadt: Stuttgart (gleichzeitig bevölkerungsreichste Stadt)
- Regierungschef: Winfried Kretschmann (Grüne), Koalition aus Grünen und CDU
- Beitritt zum Bund: 1949/1952
- Fläche: 35.748 km², Einwohner: 11,28 Millionen, Ausländeranteil: 16,1 %
- Sprache: Deutsch
Bayern (BY)
- Hauptstadt: München (auch größte Stadt)
- Regierungschef: Markus Söder (CSU), Koalition aus CSU und Freien Wählern
- Beitritt zum Bund: 1949
- Fläche: 70.542 km², Einwohner: 13,37 Millionen, Ausländeranteil: 13,7 %
- Sprache: Deutsch
Berlin (BE)
- Hauptstadt: Berlin (Stadtstaat)
- Regierungschef: Kai Wegner (CDU), Koalition aus CDU und SPD
- Beitritt zum Bund: 1990
- Fläche: 891 km², Einwohner: 3,755 Millionen, Ausländeranteil: 19,6 %
- Sprache: Deutsch
Brandenburg (BB)
- Hauptstadt: Potsdam (gleichzeitig größte Stadt)
- Regierungschef: Dietmar Woidke (SPD), Koalition aus SPD und CDU
- Beitritt zum Bund: 1990
- Fläche: 29.654 km², Einwohner: 2,573 Millionen, Ausländeranteil: 5,2 %
- Sprachen: Deutsch, Niedersorbisch, Niederdeutsch
Bremen (HB)
- Hauptstadt: Bremen (Stadtstaat)
- Regierungschef: Andreas Bovenschulte (SPD), Koalition aus SPD, Grünen und Linken
- Beitritt zum Bund: 1949
- Fläche: 420 km², Einwohner: 0,685 Millionen, Ausländeranteil: 19 %
- Sprachen: Deutsch, Niederdeutsch
Hamburg (HH)
- Hauptstadt: Hamburg (Stadtstaat)
- Regierungschef: Peter Tschentscher (SPD), Koalition aus SPD und Grünen
- Beitritt zum Bund: 1949
- Fläche: 755 km², Einwohner: 1,892 Millionen, Ausländeranteil: 16,8 %
- Sprachen: Deutsch, Niederdeutsch
Hessen (HE)
- Hauptstadt: Wiesbaden, größte Stadt: Frankfurt am Main
- Regierungschef: Boris Rhein (CDU), Koalition aus CDU und SPD
- Beitritt zum Bund: 1949
- Fläche: 21.116 km², Einwohner: 6,391 Millionen, Ausländeranteil: 16,9 %
- Sprache: Deutsch
Mecklenburg-Vorpommern (MV)
- Hauptstadt: Schwerin, größte Stadt: Rostock
- Regierungschef: Manuela Schwesig (SPD), Koalition aus SPD und Linken
- Beitritt zum Bund: 1990
- Fläche: 23.295 km², Einwohner: 1,628 Millionen, Ausländeranteil: 4,8 %
- Sprachen: Deutsch, Niederdeutsch
Niedersachsen (NI)
- Hauptstadt: Hannover (gleichzeitig größte Stadt)
- Regierungschef: Stephan Weil (SPD), Koalition aus SPD und Grünen
- Beitritt zum Bund: 1949
- Fläche: 47.710 km², Einwohner: 8,14 Millionen, Ausländeranteil: 9,9 %
- Sprachen: Deutsch, Saterfriesisch, Niederdeutsch
Nordrhein-Westfalen (NW)
- Hauptstadt: Düsseldorf, größte Stadt: Köln
- Regierungschef: Hendrik Wüst (CDU), Koalition aus CDU und Grünen
- Beitritt zum Bund: 1949
- Fläche: 34.112 km², Einwohner: 18,139 Millionen, Ausländeranteil: 13,8 %
- Sprachen: Deutsch, Niederdeutsch
Rheinland-Pfalz (RP)
- Hauptstadt: Mainz (gleichzeitig größte Stadt)
- Regierungschef: Alexander Schweitzer (SPD), Koalition aus SPD, Grünen und FDP
- Beitritt zum Bund: 1949
- Fläche: 19.858 km², Einwohner: 4,159 Millionen, Ausländeranteil: 11,8 %
- Sprache: Deutsch
Saarland (SL)
- Hauptstadt: Saarbrücken (gleichzeitig größte Stadt)
- Regierungschef: Anke Rehlinger (SPD), Alleinregierung
- Beitritt zum Bund: 1957
- Fläche: 2.571 km², Einwohner: 0,993 Millionen, Ausländeranteil: 11,8 %
- Sprache: Deutsch
Sachsen (SN)
- Hauptstadt: Dresden, größte Stadt: Leipzig
- Regierungschef: Michael Kretschmer (CDU), Koalition aus CDU, Grünen und SPD
- Beitritt zum Bund: 1990
- Fläche: 18.450 km², Einwohner: 4,086 Millionen, Ausländeranteil: 5,3 %
- Sprachen: Deutsch, Obersorbisch
Sachsen-Anhalt (ST)
- Hauptstadt: Magdeburg, größte Stadt: Halle (Saale)
- Regierungschef: Reiner Haseloff (CDU), Koalition aus CDU, SPD und FDP
- Beitritt zum Bund: 1990
- Fläche: 20.459 km², Einwohner: 2,187 Millionen, Ausländeranteil: 5,3 %
- Sprachen: Deutsch, Niederdeutsch
Schleswig-Holstein (SH)
- Hauptstadt: Kiel (gleichzeitig größte Stadt)
- Regierungschef: Daniel Günther (CDU), Koalition aus CDU und Grünen
- Beitritt zum Bund: 1949
- Fläche: 15.804 km², Einwohner: 2,953 Millionen, Ausländeranteil: 8,6 %
- Sprachen: Deutsch, Dänisch, Nordfriesisch, Plattdeutsch oder Niederdeutsch, Romanes
Thüringen (TH)
- Hauptstadt: Erfurt (gleichzeitig größte Stadt)
- Regierungschef: Bodo Ramelow (Linke), Koalition aus Linken, SPD und Grünen
- Beitritt zum Bund: 1990
- Fläche: 16.202 km², Einwohner: 2,127 Millionen, Ausländeranteil: 5,4 %
- Sprache: Deutsch
Bundesrepublik Deutschland (DE)
- Hauptstadt: Berlin (gleichzeitig bevölkerungsreichste Stadt)
- Regierungschef: Olaf Scholz (SPD), Koalition aus SPD, Grünen und FDP
- Fläche: 357.588 km², Einwohner: 84,359 Millionen, Ausländeranteil: 12,7 %
- Sprachen: Deutsch (Amtssprache), Minderheitensprachen wie Dänisch, Friesisch, Sorbisch und Romanes.
Wichtige Fragen und Antworten zu den 16 Bundesländern
| Frage |
Antwort |
Zusatzinfo |
| Wie heißen die 16 Bundesländer in Deutschland? |
Baden-Württemberg (BW)
Bayern (BY)
Berlin (BE)
Brandenburg (BB)
Bremen (HB)
Hamburg (HH)
Hessen (HE)
Mecklenburg-Vorpommern (MV)
Niedersachsen (NI)
Nordrhein-Westfalen (NW)
Rheinland-Pfalz (RP)
Saarland (SL)
Sachsen (SN) |
BW, BY, BE, BB, HB, HH, HE, MV, NI, NW, RP, SL, SN, ST, SH, TH |
| Wie heißen die 6 neuen Bundesländer? |
Brandenburg
Mecklenburg-Vorpommern
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Thüringen
Berlin |
Ostdeutschland nach der Wende |
| Welches Bundesland hat die kleinste Fläche? |
Bremen |
Fläche: 419 km² |
| Wie viele Länder erkennt Deutschland an? |
195 Staaten |
Stand: 2024 |
| Wie viele Hauptstädte gibt es? |
16 |
Eine pro Bundesland |
| Was ist das reichste Bundesland in Deutschland? |
Bayern |
BIP pro Kopf am höchsten |
| Welche Bundesländer liegen an der Küste? |
Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Hamburg, Bremen. |
Nord- und Ostsee |
| Welches Bundesland hat die längste Küste? |
Mecklenburg-Vorpommern |
Küste: ca. 2000 km |
| Wie viele Bundesländer haben wir? |
16 |
Seit 1990 |
| Was sind alles Stadtstaaten? |
Berlin, Hamburg, Bremen |
Keine Landkreise |
| Welches Bundesland ist das größte Bundesland in Deutschland? |
Bayern |
Fläche: 70.550 km² |
| Was sind die drei kleinsten Bundesländer? |
Bremen, Hamburg, Saarland |
Fläche unter 3000 km² |
| Wie heißen die 9 Bundesländer von Österreich und ihre Hauptstädte? |
Burgenland – Eisenstadt
Kärnten – Klagenfurt
Niederösterreich – St. Pölten
Oberösterreich – Linz
Salzburg – Salzburg
Steiermark – Graz
Tirol – Innsbruck
Vorarlberg – Bregenz
Wien – Wien |
Bundesländer in Österreich |
| Wie alt ist Deutschland? |
Gründung: 1871 |
Alter: 153 Jahre (2024) |
| Gibt es 16 oder 17 Bundesländer in Deutschland? |
16 |
Das ist eine Scherzfrage. Deutschland besteht aus 16. Bundesländern. Als Scherz wird Mallorca oft als 17. Bundesland bezeichnet, da es in den Sommermonaten oft leichter ist, einen deutschen Bundesbürger auf Mallorca zu treffen als in Deutschland. Gemeint ist damit das beliebte spanische Urlaubsgebiet Mallorca. |
| Wie viele Freistaaten gibt es in Deutschland? |
3 |
Bayern, Sachsen, Thüringen |
| Welches Bundesland hat die meisten Einwohner? |
Nordrhein-Westfalen |
Ca. 18 Millionen |
Frage: Gibt es 16 oder 17 Bundesländer in Deutschland?
Antwort: Das ist eine Scherzfrage. Deutschland besteht aus 16. Bundesländern. Als Scherz wird Mallorca oft als 17. Bundesland bezeichnet, da es in den Sommermonaten oft leichter ist, einen deutschen Bundesbürger auf Mallorca zu treffen als in Deutschland. Gemeint ist damit das beliebte spanische Urlaubsgebiet Mallorca.
Frage: Was versteht man unter einem Bundesland?
Antwort:
Ein Bundesland ist eine subnationale Verwaltungseinheit in einem föderalen Staatssystem. In Ländern wie Deutschland, Österreich oder den Vereinigten Staaten von Amerika stellt ein Bundesland eine der primären politischen und administrativen Einheiten dar, die zusammen den Gesamtstaat bilden.
In Deutschland beispielsweise besteht die Bundesrepublik aus 16 Bundesländern. Jedes Bundesland hat eine eigene Regierung, eigene Gesetze und Verordnungen sowie eine gewisse Autonomie in verschiedenen Politikbereichen wie Bildung, Polizei und Kultur. Die Bundesländer haben eigene Verfassungen, die im Rahmen des Grundgesetzes, der Verfassung Deutschlands, funktionieren. Sie verfügen über eigene Parlamente (Landtage), die Gesetze für das jeweilige Bundesland beschließen, und eigene Regierungen, die diese Gesetze ausführen.
Die Bundesländer spielen eine zentrale Rolle im politischen System Deutschlands, da sie nicht nur auf Landesebene agieren, sondern auch auf Bundesebene durch den Bundesrat, das föderale Organ, in dem die Länder an der Bundesgesetzgebung mitwirken, vertreten sind. Diese föderale Struktur fördert die Dezentralisierung der Macht und erlaubt es den Ländern, Angelegenheiten zu regeln, die ihre spezifischen regionalen Bedürfnisse und Besonderheiten berücksichtigen.
Frage: Was bedeutet Föderalismus?
Antwort: Föderalismus ist ein politisches System, bei dem die Macht zwischen einer zentralen oder nationalen Regierung und mehreren regionalen Regierungen aufgeteilt ist. Dieses System ermöglicht es beiden Regierungsebenen – der nationalen und den regionalen –, in bestimmten Bereichen unabhängig und autonom zu agieren, während sie in anderen Bereichen zusammenarbeiten.
Frage: Was bedeutet Organisationsprinzip im Föderalismus?
Antwort: Das Organisationsprinzip des Föderalismus ist ein politisches System, in dem die Macht zwischen einer zentralen (nationalen) Regierung und den Regierungen subnationaler Einheiten (wie Staaten, Länder oder Provinzen) aufgeteilt wird. In einem föderalen System verfügen sowohl die zentrale als auch die subnationalen Regierungen über eigene Zuständigkeiten und können in ihren jeweiligen Bereichen unabhängig handeln. Die Hauptmerkmale des Föderalismus sind wie folgt:
Zwei Ebenen der Regierungsführung: In einem föderalen System gibt es mindestens zwei Regierungsebenen, die jeweils über eigene Rechte und Pflichten verfügen. Die nationale Regierung ist in der Regel für Angelegenheiten von landesweiter Bedeutung zuständig, wie Außenpolitik, nationale Verteidigung und Währungspolitik. Die subnationalen Regierungen kümmern sich um regionale Angelegenheiten, wie Bildung, lokale Polizeiarbeit und regionale Infrastruktur.
Verfassungsmäßige Aufteilung der Macht: Die Machtverteilung zwischen den verschiedenen Regierungsebenen wird üblicherweise in einer Verfassung festgelegt, die als höchstes Rechtsdokument die Rechte und Pflichten jeder Regierungsebene definiert.
Selbstverwaltung der subnationalen Einheiten: Die subnationalen Einheiten haben in der Regel eine gewisse Autonomie und können eigene Gesetze und Verordnungen erlassen, solange diese nicht im Widerspruch zur nationalen Gesetzgebung oder der Verfassung stehen.
Beteiligung an der nationalen Gesetzgebung: In vielen föderalen Systemen haben die subnationalen Einheiten eine Stimme in der nationalen Gesetzgebung, oft durch eine zweite Kammer des Parlaments (wie den Bundesrat in Deutschland), die die Interessen der subnationalen Einheiten auf nationaler Ebene vertritt.
Kooperation und Konfliktlösung: Da sowohl die nationale als auch die subnationalen Regierungen in bestimmten Bereichen Zuständigkeiten haben, erfordert der Föderalismus Mechanismen zur Kooperation und Konfliktlösung zwischen den verschiedenen Regierungsebenen.
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